Die besten Wettanbieter mit Mastercard 2026: Einzahlung, Auszahlung und Bonus im Vergleich
Ladevorgang...
Stand: Oktober 16, 2026 · Verifiziert gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Eine Kreditkarte ist kein schlechter Zahlungsweg für Sportwetten, aber auch kein besonders guter. Mastercard ist in Deutschland bei lizenzierten Anbietern durchgängig akzeptiert, die Mindesteinzahlungen sind niedrig, und Transaktionsgebühren des Anbieters kommen selten dazu. Das ändert nichts daran, dass die Auszahlung über die Karte eine eigene Logik hat und dass das eigene Konto bei der Buchmacherin denselben Namen tragen muss wie die Karte. Wer das nicht beachtet, schiebt Geld hin und her, das nirgends ankommt.
Dieser Vergleich geht die zehn Wettanbieter durch, die auf der GGL-Whitelist eine Sportwetten-Erlaubnis besitzen und Mastercard als Einzahlungsmethode führen. Der Blick liegt konsequent auf der Auszahlung, der Mindesteinzahlung, den Gebühren und den Bedingungen am Bonus. Was die Karte die Wettenden konkret kostet, welche Hürden die Bonusbedingungen aufbauen und wo die Auszahlung auf eine andere Methode umgeleitet wird, steht im Mittelpunkt jedes Porträts. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, was Mastercard dem Konto des Lesers tatsächlich abverlangt.
Bonus und Einzahlung: Wie viel Karte der Willkommensbonus verlangt
Was der Bonus kostet, bevor er ausgezahlt wird
Ein Willkommensbonus sieht auf den ersten Blick nach geschenktem Geld aus, ist aber ein Vorschuss mit Auflagen. Bei Sportwetten.de verdoppelt die Ersteinzahlung den Betrag bis 100 € Bonusgeld, gutgeschrieben sofort nach einer Einzahlung ab 10 €. Das klingt großzügig, ist aber an Umsatzbedingungen geknüpft, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen und die der Spieler erfüllen muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei bpremium ist die Regelung noch klarer formuliert: Bonusgewinne werden erst ausgezahlt, wenn Bonus und zugehörige Einzahlung jeweils fünfmal umgesetzt wurden, und zwar zu einer Dezimalquote ab 1,7. Eine Wette zu 1,70 deckt also gerade so die Mindestquote, alles darunter zählt nicht zum Freispielen.

Winamax geht einen anderen Weg: Die erste Einzahlung wird bis 100 € in Freebets verdoppelt, ohne Umsatzbedingungen für die Freebets selbst. Allerdings muss die Einzahlung einmal zu einer Mindestquote von 1,05 umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist, gedeckelt auf 100 €. Das ist eine niedrige Hürde, aber eine Hürde. Bei MERKUR BETS gibt es eine 25-€-Freebet bei Ersteinzahlung ab 1 €, verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet – sofern vor der Wette die Option „Neukunden-JokerBet“ gewählt wurde.
Diese Konstruktionen wirken auf den ersten Blick unterschiedlich, folgen aber demselben Grundmuster: Das Bonusgeld oder die Freebet wird nicht ohne Bedingungen ausgezahlt. Die Mindestquote entscheidet, wie wahrscheinlich es ist, dass die geforderten Wetten überhaupt gewinnen. Eine Quote von 1,7 bedeutet rund 59 % Wahrscheinlichkeit, eine Quote von 1,05 bedeutet fast 95 %. Die Bedingung „Umsatz zu Quote 1,7“ verlangt also nicht nur Volumen, sondern auch Treffsicherheit. Wer viele Einzelwetten zu niedrigen Quoten platziert, kommt formal nicht weiter.
Die Masche „Risk-Free“ und „Freebet“ lesen
„Freebet“ bedeutet, dass der Einsatz bei einem Gewinn nicht zurückgezahlt wird. Bei bet365 heißen sich die Gutschriften „Wett-Credits“, und in den Bedingungen steht ausdrücklich, dass Gewinne aus Wett-Credits den Einsatz nicht enthalten. Eine 20-€-Freebet zu Quote 3,0 bringt also 40 € Gewinn, nicht 60 €. Das ist kein Bonus, sondern ein rabattierter Einsatz. Wer das übersieht, rechnet mit einem falschen Endwert.
„Risk-free“ funktioniert ähnlich: Verliert die erste Wette, wird der Einsatz als Freebet erstattet, nicht als Bargeld. Bei MERKUR BETS heißt das: Eine verlorene Kombiwette wird bis 75 € als Freebet zurückgegeben. Diese Freebet unterliegt dann denselben Regeln wie jede andere – kein Einsatz zurück bei Gewinn, oft eine Mindestquote, manchmal ein Zeitfenster. Der Vorteil gegenüber dem Verlust ohne Versicherung ist real, aber kleiner als das Werbeversprechen klingt.
Bei ODDSET ergibt sich ein Sonderfall: 5 % „Quotenabschlag“ auf den Bruttogewinn, also eine Gebühr des Anbieters auf gewonnene Wetten. Das ist keine Rate des Buchmachers im üblichen Sinn, sondern eine Eigenheit des Anbieters, die bei jeder Auszahlung vom Gewinn abgezogen wird. Wer dort spielt, bekommt auf Dauer 5 % weniger zurück als bei anderen Anbietern, ein Faktor, der bei der Wahl des Anbieters mitentscheidend sein sollte.
Zahlungsabwicklung: Was Mastercard bei Ein- und Auszahlung leistet
Mindesteinzahlungen und Gebühren im Überblick
Die Einzahlung per Mastercard läuft bei den lizenzierten Anbietern in Deutschland fast immer gebührenfrei. Die Mindestbeträge bewegen sich zwischen 1 € und 10 €, abhängig vom Anbieter und der Karte. Winamax nimmt 1 € als Mindesteinzahlung ohne Gebühren, AdmiralBet verlangt 5 € ohne Transaktionsgebühren des Anbieters, Wettarena setzt 10 € für Visa- und Mastercard-Einzahlungen an. Diese Werte wirken niedrig, aber sie entsprechen dem, was auf dem deutschen Markt üblich ist. Eine niedrige Mindesteinzahlung verleitet dazu, häufig kleine Beträge einzuzahlen, ein Verhalten, das im Konflikt mit dem monatlichen Einzahlungslimit von 1.000 € steht, das der GlüStV 2021 als Standard vorsieht.
Gebühren von Seiten der Anbieter kommen bei Mastercard-Einzahlungen selten vor. Was allerdings passieren kann, sind Gebühren der kartenausgebenden Bank – etwa für Bargeldabhebungen oder Auslandseinsätze. Wer eine Mastercard mit Auslandseinsatzgebühr nutzt, zahlt bei jeder Transaktion einen Prozentsatz, der je nach Bank zwischen 1 % und 3 % liegt. Das ist eine bekannte Schwäche der Kartenzahlung, die sich erst beim Blick auf die Kreditkartenabrechnung zeigt.
Auszahlung: Wohin das Geld zurückfließt
Hier liegt die eigentliche Schwäche der Kartenzahlung beim Wetten. Nicht jeder Anbieter zahlt Gewinne auf die Mastercard zurück. Wettarena schließt Auszahlungen auf Visa- und Mastercard explizit aus und verweist auf die Banküberweisung. Andere Anbieter, darunter AdmiralBet, zahlen nur über dieselbe Methode aus wie eingezahlt wurde. Das bedeutet: Wer 200 € per Mastercard einzahlt, kann sich die 200 € nicht auf ein PayPal-Konto auszahlen lassen, sondern bekommt sie auf die Karte zurück – wenn das technisch geht. Die Bearbeitungszeit liegt bei AdmiralBet bei bis zu drei Arbeitstagen, vorausgesetzt die Identität ist verifiziert.
ODDSET zahlt Gewinne über 15.000 € in der Regel nur per Banküberweisung aus, unabhängig von der Einzahlungsmethode. Wer einen großen Gewinn erwartet, bekommt das Geld nicht auf die Karte, sondern aufs Bankkonto. Das ist keine Schikane, sondern eine Compliance-Regel: Größere Auszahlungen laufen über nachvollziehbare Bankwege, um Geldwäsche zu erschweren.
Die Rückbuchung auf die Karte hat einen weiteren Haken: Sie kann je nach Bank 3 bis 5 Werktage dauern, in Einzelfällen länger. Wer nach einer gewonnenen Wette schnell an sein Geld will, ist mit einer Auszahlung per PayPal oder Banküberweisung oft besser bedient.
Karte und Konto: Die Pflicht zur Namensgleichheit
Die Anbieter verlangen, dass die Karte auf den Namen des Kontoinhabers läuft. Das ist keine Marotte, sondern eine Pflicht aus dem Geldwäschegesetz. Anonyme Zahlungsmittel sind im lizenzierten deutschen Sportwettenmarkt nicht zugelassen. Karten ohne eindeutigen Karteninhaber – etwa Prepaid-Kreditkarten ohne Identitätsprüfung – werden von den meisten Anbietern abgelehnt. Die eigene Mastercard, ausgegeben auf den eigenen Namen, ist die einzige Variante, die zuverlässig funktioniert. Wer eine Firmenkarte nutzt, hat ein Problem: Die Karte läuft auf die Firma, das Wettkonto auf eine Privatperson, die Einzahlung wird abgelehnt.
Die zehn lizenziert Wettanbieter im Vergleich
Die folgende Tabelle ordnet die zehn Anbieter nach Whitelist-Status und Erlaubnisdatum. Die Spalte „Erlaubnis seit“ gibt das Datum der ersten Sportwetten-Erlaubnis durch die GGL an. Die Spalte „Erlaubnisinhaber“ nennt die juristische Person, die auf der Whitelist als Veranstalter geführt wird.
| Anbieter | GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber | Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| bpremium | Erlaubt – Ladbrokes (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| AdmiralBet | Erlaubt – Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 |
| bet365 | Erlaubt – Hillside (Europe) ENC | 09.10.2020 |
| bet-at-home | Erlaubt – Bet-at-home.com Internet Limited | 02.11.2020 |
| Sportwetten.de | Erlaubt – NetX Betting Limited | 19.11.2020 |
| Betano | Erlaubt – Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 |
| Betway | Erlaubt – Betway Limited | 09.03.2021 |
| 888sport | Erlaubt – 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| Winamax | Erlaubt – WINAMAX (Société anonyme) | 29.06.2021 |
| MERKUR BETS | Erlaubt – Merkur Bets Malta Limited | 06.11.2023 |
888sport
Die 888-Gruppe wird von der 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar gehalten, die Aktie ist seit 2005 an der Londoner Börse notiert. Die deutsche Sportwetten-Erlaubnis auf 888sport wird von der 888 Germany Limited gehalten, erste Erlaubnis am 30.06.2021. Mastercard wird als Einzahlungsmethode geführt, die genauen Konditionen – Mindestbetrag, Gebühren, Auszahlungswege – sind auf der Anbieterseite in den Zahlungsbedingungen einzusehen.
Die Konzernstruktur mit Sitz in Gibraltar und der Börsennotierung in London schafft eine gewisse Transparenz, was die wirtschaftliche Lage des Veranstalters angeht. Für den deutschen Markt entscheidend ist allein die Whitelist-Erlaubnis, und die liegt vor. Was 888sport von der Konkurrenz unterscheidet, ist weniger die Karte als das Produkt drumherum. Wer einen etablierten Anbieter mit langer Historie sucht und Mastercard als Einzahlung nutzen will, ist hier richtig aufgehoben, sofern das übrige Wettprogramm passt.
bet-at-home
Die Bet-at-home.com Internet Limited hält die Sportwetten-Erlaubnis für bet-at-home, erste Erlaubnis am 02.11.2020, eine Folgeerlaubnis wurde am 22.12.2022 ausgestellt. Zusätzlich verfügt der Anbieter über eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28.12.2022. Mastercard-Einzahlungen sind möglich, die Konditionen entsprechen dem üblichen Rahmen des deutschen Marktes.
Die Kombination aus Sportwetten und virtuellen Automatenspielen unter einer gemeinsamen Erlaubnis ist bei diesem Anbieter hervorzuheben. Wer neben Sportwetten auch Automatenspiele spielt, findet hier beides unter einem Dach. Für reine Sportwetter ist die zusätzliche Erlaubnis irrelevant – sie ändert nichts am Wettprogramm, an den Quoten oder an den Auszahlungsbedingungen.
Sportwetten.de
Die NetX Betting Limited hält die Erlaubnis für Sportwetten.de, erste Erlaubnis am 19.11.2020. Das Willkommensangebot ist ein Einzahlungsbonus in Höhe von 100 % der ersten Einzahlung, maximal 100 €, gutgeschrieben ab einer Ersteinzahlung von 10 €. Maßgeblich ist die erste online getätigte Einzahlung. Mastercard zählt zu den akzeptierten Einzahlungsmethoden.
Der Bonus ist ein klassischer Einzahlungsbonus, kein Freebet-Konstrukt. Das macht die Konstruktion einfacher nachvollziehbar: 100 € einzahlen, 100 € Bonus bekommen, den Bonusbetrag zusammen mit der Einzahlung umsetzen, dann auszahlen. Wie oft umgesetzt werden muss und zu welcher Mindestquote, steht in den Bonusbedingungen auf der Anbieterseite. Wer einen schlichten, klar bezifferten Bonus sucht, ist hier gut aufgehoben. Wer Freebets ohne Umsatzbedingungen bevorzugt, schaut besser zu Winamax.
bpremium
Die Ladbrokes (Deutschland) Limited führt bpremium, erste Erlaubnis am 09.10.2020. Die Bonusbedingungen sind klar formuliert: Bonusgewinne aus Sportwetten werden erst ausgezahlt, nachdem der Bonusbetrag und die zugehörige Einzahlung jeweils fünfmal umgesetzt wurden, bei Dezimalquoten ab 1,7. Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, nur einmal nutzbar.
Die Faktor-5-Regel bei einer Mindestquote von 1,7 ist eine spürbare Hürde. Wer 50 € einzahlt und 50 € Bonus erhält, muss 500 € zu Quote 1,7 oder höher umsetzen, und zwar insgesamt – Einzahlung plus Bonus ergeben ein erforderliches Umsatzvolumen von 500 €. Bei einer durchschnittlichen Quote von 1,85 und einer Auszahlungsquote von rund 94 % bleiben von jedem umgesetzten Euro etwa 6 Cent als Marge beim Anbieter. Das macht das Freispielen teuer, besonders für Spieler, die viele kleine Wetten platzieren.
AdmiralBet
Die Greentube Betting Malta Limited hält die Erlaubnis für AdmiralBet, erste Erlaubnis am 09.10.2020, mit Folgeerlaubnissen am 13.12.2022 und am 29.07.2024. Mastercard wird mit einer Mindesteinzahlung von 5 € und ohne Transaktionsgebühren des Anbieters geführt. Die Auszahlung erfolgt nur über dieselbe Zahlungsmethode wie die Einzahlung, die Bearbeitung dauert in der Regel bis zu drei Arbeitstage, vorausgesetzt die Identität ist verifiziert. Eingezahlte Beträge können erst ausgezahlt werden, nachdem sie eingesetzt wurden.
AdmiralBet ist einer der wenigen Anbieter im Vergleich, die Mastercard als Auszahlungsmethode explizit vorsehen. Die Bindung der Auszahlung an die Einzahlungsmethode ist dabei nicht ungewöhnlich, sondern entspricht der gängigen Praxis im lizenzierten deutschen Markt. Wer also 50 € per Mastercard einzahlt und gewinnt, bekommt seinen Gewinn auf dieselbe Karte zurück. Die Wartezeit von bis zu drei Arbeitstagen ist im Mittelfeld – schneller als Banküberweisung, langsamer als PayPal.
bet365
Die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta, hält die Erlaubnis für bet365, erste Erlaubnis am 09.10.2020, mit einer Folgeerlaubnis am 27.12.2022. Das Willkommensangebot bewirbt „bis zu 100 € in Wett-Credits“. Die Wett-Credits werden nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung freigegeben, Gewinne aus Wett-Credits enthalten den Einsatz nicht.
Das ist die typische Freebet-Konstruktion: Der Einsatz wird bei einem Gewinn nicht zurückgezahlt. Wer eine 20-€-Wett-Credit zu Quote 2,5 setzt und gewinnt, bekommt 30 € ausgezahlt, nicht 50 €. Das Werbeversprechen „bis zu 100 €“ bezieht sich auf die maximale Höhe der Wett-Credits, nicht auf den ausgezahlten Gewinn. Wer das übersieht, rechnet mit einem falschen Endwert.
MERKUR BETS
Die Merkur Bets Malta Limited hält die Erlaubnis für MERKUR BETS, erste Erlaubnis am 06.11.2023. Das Willkommensangebot umfasst eine 25-€-Freebet bei einer Ersteinzahlung ab 1 €; verliert die erste qualifizierende Kombiwette, wird der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet, sofern vor der Wette die Option „Neukunden-JokerBet“ gewählt wurde.
Die JokerBet-Option ist ein „Risk-Free“-Konstrukt: Die erste Kombiwette ist abgesichert, aber nur wenn sie verliert. Gewinnt sie, gibt es keine Freebet. Die Erstattung erfolgt als Freebet, nicht als Bargeld, das bedeutet: Kein Einsatz zurück bei Gewinn aus der Erstattung. Das senkt den Wert der Absicherung. Für Wettende, die ohnehin Kombiwetten spielen, ist die Option ein sinnvoller Sicherheitsanker. Für Wettende, die hauptsächlich Einzelwetten spielen, ist sie uninteressant.
Winamax
Die WINAMAX (Société anonyme) hält die Erlaubnis für Winamax, erste Erlaubnis am 29.06.2021, mit einer Folgeerlaubnis am 08.12.2022. Mastercard wird mit einer Mindesteinzahlung von 1 € ohne Gebühren angenommen. Das Willkommensangebot verdoppelt die erste Einzahlung bis 100 € in Freebets, ohne Umsatzbedingungen für die Freebets. Die Einzahlung selbst muss zur Auszahlung einmal umgesetzt werden, gedeckelt auf 100 €, bei einer Mindestquote von 1,05.
Winamax ist einer der wenigen Anbieter, der eine Freebet ohne Umsatzbedingungen anbietet. Was nach einer Auszahlung klingt, ist eine Auszahlung der Freebet-Gewinne direkt – nicht erst nach weiterem Umsatz. Die 1,05-Mindestquote für den Einzahlungsumsatz ist faktisch keine Hürde, sie entspricht einer Bankwette. Das macht den Winamax-Bonus im Vergleich zu Mitbewerbern besonders einfach, aber die Freebet selbst bleibt eine Freebet: Gewinn kein Einsatz zurück.
Betano
Die Betkick Sportsbetting Limited hält die Erlaubnis für Betano, erste Erlaubnis am 19.02.2021, mit einer Folgeerlaubnis am 16.12.2022. Die App-Store-Beschreibung nennt Kreditkarten als eine von mehreren Zahlungsmethoden für Ein- und Auszahlung, neben Apple Pay, Google Pay, PayPal, Klarna Sofortüberweisung und Betano Cash. Das Live-Streaming steht verifizierten Kunden ab einem bestimmten Mindestguthaben zur Verfügung.
Die breite Zahlungsmethoden-Palette ist das Kennzeichen von Betano. Wer zwischen Karte, PayPal und Sofortüberweisung wechseln will, findet hier mehrere Optionen parallel. Das Live-Streaming ist ein Zusatznutzen, der über die reine Zahlungsabwicklung hinausgeht – es ist ein Produktmerkmal, das den Anbieter für Vieltipper interessant macht.
Betway
Die Betway Limited hält die Erlaubnis für Betway, erste Erlaubnis am 09.03.2021, mit einer Folgeerlaubnis am 23.12.2022. Für Paysafecard-Einzahlungen nennt die Anbieterseite eine Mindesteinzahlung von 5 €, die Mindestauszahlung 10 €. Die Auszahlung auf das MyPaysafe-Konto dauert in der Regel weniger als 24 Stunden – ein Wert, der allerdings die Paysafecard betrifft, nicht die Mastercard.
Für Mastercard gibt die Anbieterseite keine eigene Auszahlungsdauer an. Die Überweisung auf eine Kreditkarte kann zwischen 3 und 5 Werktagen dauern, abhängig von der kartenausgebenden Bank. Wer schneller an sein Geld will, sollte die Auszahlung über ein anderes Verfahren anfordern, etwa Banküberweisung oder PayPal, sofern verfügbar.
Was Mastercard beim Wetten in Deutschland kann und was nicht
Akzeptanz und Verbreitung
Mastercard ist einer der am weitesten verbreiteten Zahlungswege weltweit. In mehr als 210 Ländern akzeptieren rund 35 Millionen Vertragsunternehmen die Karte, in Deutschland sind es etwa 515.000 Händler. Im lizenzierten deutschen Sportwettenmarkt ist die Karte bei praktisch allen Anbietern als Einzahlungsmethode verfügbar. Das ist ein wesentlicher Vorteil: Wer eine Mastercard hat, sind im Sportwettenmarkt praktisch überall einsetzbar, ohne sich eine separate Prepaid-Lösung anschaffen zu müssen.
Die Karte wird nicht von Mastercard selbst herausgegeben, sondern von Banken lizenziert. Das bedeutet: Die konkreten Konditionen hängen von der kartenausgebenden Bank ab, nicht von Mastercard als Marke. Eine DKB-Karte kann andere Auslandseinsatzgebühren haben als eine Visa-Karte eines anderen Anbieters, obwohl beide Mastercard-Netzwerk sind.
Grenzen der Kartenzahlung
Die größte Grenze liegt in der Auszahlung. Nicht jeder Anbieter zahlt auf die Karte zurück, und dort, wo es geht, kann es mehrere Werktage dauern. Wer seinen Gewinn schnell auf dem Bankkonto haben will, ist mit einer Banküberweisung als Auszahlungsmethode oft besser bedient – vorausgesetzt, der Anbieter lässt diese überhaupt zu.
Die zweite Grenze liegt in der Pflicht zur Namensgleichheit. Wer eine Firmenkarte, eine Partnerkarte oder eine Karte auf einen anderen Namen nutzt, wird bei der Einzahlung abgelehnt. Die Pflicht ergibt sich aus dem Geldwäschegesetz und gilt für alle lizenzierten Anbieter gleichermaßen.
Die dritte Grenze liegt in der Auslandsgebühr. Wer eine Kreditkarte mit Auslandseinsatzgebühr nutzt, zahlt auf jede Transaktion einen Aufschlag. Bei kleineren Einzahlungen fällt das weniger ins Gewicht, bei größeren Beträgen wird es spürbar.
Mastercard im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden
Gegenüber PayPal hat Mastercard den Vorteil der breiteren Akzeptanz, aber den Nachteil der langsameren Auszahlung. PayPal-Auszahlungen kommen oft innerhalb von 24 Stunden an, Kartenauszahlungen brauchen 3 bis 5 Werktage. Gegenüber der Banküberweisung hat Mastercard den Vorteil der schnelleren Einzahlung – das Geld ist sofort auf dem Wettkonto – aber den Nachteil der möglichen Auszahlungsrestriktion. Gegenüber Paysafecard hat Mastercard den Vorteil, dass es keine Prepaid-Begrenzung gibt, aber den Nachteil dass die Karte auf den Kontoinhaber laufen muss.
Die Wahl der Zahlungsmethode hängt also davon ab, was dem Leser wichtiger ist: Sofortige Einzahlung, schnelle Auszahlung, hohe Limits oder Anonymität. Mastercard ist in den ersten beiden Punkten gut aufgestellt, bei den letzten beiden nicht.
Rechtslage: Was die GGL-Erlaubnis bedeutet
Die Whitelist als einziger Test
In Deutschland dürfen Sportwetten nur von Anbietern veranstaltet werden, die eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder besitzen. Die Erlaubnis wird nach § 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 erteilt, der seit dem 1. Juli 2021 in Kraft ist. Die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8 ist die einzige verlässliche Quelle, um zu prüfen, ob ein Anbieter eine deutsche Erlaubnis besitzt. Die Liste wird von der GGL in Halle (Saale) geführt und regelmäßig aktualisiert.

Der Stand der Liste vom 2. Oktober 2026 führt 30 Einträge: 27 Veranstalter mit einer Sportwetten-Erlaubnis, davon 2 zusätzlich mit Pferdewetten-Erlaubnis, und 3 Veranstalter ausschließlich für Pferdewetten. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain, aber eine .de-Domain allein beweist keine Erlaubnis. Auch eine Malta-Lizenz oder eine Curaçao-Lizenz begründet keine deutsche Erlaubnis.
Was eine deutsche Erlaubnis bringt
Eine Erlaubnis bringt drei wesentliche Vorteile: Rechtssicherheit für den Anbieter, Spielerschutz für die Wettenden und die Einhaltung der deutschen Regelungen. Dazu gehören das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat als Standard, die Sperrdatei OASIS und die Limitdatei LUGAS, an die jeder lizenzierte Anbieter angeschlossen ist.
Das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat gilt als Standard. Anbieter dürfen für einzelne Spieler höhere Limits festlegen, bis 30.000 €, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachgewiesen wird. Eine Selbsterklärung reicht dafür nicht. Eine Senkung des Limits gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 7 Tagen.
OASIS ist die Sperrdatei, die bei der Registrierung und beim Login abgefragt wird. Wer sich selbst sperren lässt, kann sich bei keinem lizenzierten Anbieter mehr anmelden. Die Selbstsperre dauert mindestens 3 Monate, wenn der Spieler einen Zeitraum nennt, sonst mindestens 1 Jahr. Der Panikbutton sperrt das Konto sofort für 24 Stunden, ohne weitere Bedingungen.
LUGAS ist die Limitdatei und die Aktivitätsdatei. Die Limitdatei verhindert, dass ein Spieler das 1.000-€-Limit durch parallele Konten bei mehreren Anbietern umgeht. Die Aktivitätsdatei verhindert paralleles Spielen, also das Platzieren von Wetten bei mehreren Anbietern gleichzeitig auf dasselbe Ereignis.
Was eine fehlende Erlaubnis bedeutet
Anbieter ohne deutsche Erlaubnis, die in Deutschland Sportwetten anbieten, betreiben illegales Glücksspiel nach § 4 Abs. 1 GlüStV. Die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor der Teilnahme an solchen Angeboten gewarnt. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Relevanz. Die Werbung mit „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ bedeutet: Kein Anschluss an die deutschen Schutzsysteme, keine deutsche Rechtsdurchsetzung, kein Pfändungsschutz bei Insolvenz des Anbieters.
Die zivilrechtliche Seite ist dabei weniger eindeutig, als sie auf den ersten Blick wirkt. Der Bundesgerichtshof hat am 25. Juli 2024 dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob die europäische Dienstleistungsfreiheit einer Rückzahlungspflicht von Wetteinsätzen entgegensteht, wenn der Anbieter keine deutsche Erlaubnis hatte. Der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € aus Verlusten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt des EuGH hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 grundsätzlich für möglich gehalten, dass unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verpflichtet werden können – mit einer Ausnahme: Wenn Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen.
Diese Ausnahme betrifft Übergangszeiten. Wer heute bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, kann sich nicht auf eine solche Zusage berufen. Wer in der Vergangenheit gespielt hat, hat unter Umständen einen Rückzahlungsanspruch, aber das ist eine zivilrechtliche Frage, die jeder Betroffene mit einem Rechtsanwalt klären muss.
Verantwortungsvolles Spielen: Was die Karte mit dem Budget macht
Das 1.000-€-Limit und die Kartenzahlung
Das Standard-Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat wird über LUGAS durchgesetzt. Jede Einzahlung per Mastercard zählt in dieses Limit, unabhängig davon, bei welchem Anbieter sie getätigt wird. Wer bei drei Anbietern spielt, kann nicht 3.000 € im Monat einzahlen – LUGAS sieht die Summe.
Die niedrigen Mindesteinzahlungen bei Mastercard verleiten dazu, das Limit kleinteilig auszuschöpfen. Wer zehnmal 100 € einzahlt, hat das Limit erreicht, aber auch zehn Buchungen auf der Kreditkartenabrechnung. Das macht das Wetten unübersichtlich. Die Empfehlung der meisten Anbieter ist, das monatliche Budget einmal einzuzahlen und auf viele kleine Wetten zu verteilen statt umgekehrt.
Die Pflicht zur Konto-Verifizierung
Vor der Verifizierung darf ein Anbieter das Spiel für maximal 72 Stunden erlauben, mit einem Einzahlungslimit von 100 €. Gewinnauszahlungen sind in dieser Phase nicht möglich. Wer ernsthaft wetten will, muss also die Verifizierung abschließen. Dazu gehört die Identitätsprüfung per Personalausweis, Adressnachweis und gegebenenfalls eine Bonitätsprüfung. Die Verifizierung dauert in der Regel ein bis drei Werktage.
Für die Kartenzahlung bedeutet das: Die Karte muss nach der Verifizierung weiterhin auf den Kontoinhaber laufen. Wer zwischenzeitlich die Karte wechselt, muss die neue Karte erneut verifizieren lassen. Das ist aufwendig, aber Standard im lizenzierten Markt.
OASIS, Panikbutton und Selbstsperre
Wer sich selbst vom Wetten ausschließen will, kann sich bei jedem lizenzierten Anbieter oder direkt bei der GGL in OASIS eintragen lassen. Die Sperre gilt dann für alle lizenzierten Anbieter in Deutschland, nicht nur für einen einzelnen. Die Selbstsperre dauert mindestens 3 Monate bei einer befristeten Sperre, sonst mindestens 1 Jahr. Eine Aufhebung ist während dieser Zeit nicht möglich.
Der Panikbutton sperrt das Konto für 24 Stunden, sofort und ohne Begründung. Das ist eine Kurzzeit-Sperre für den Moment, in dem der Spieler merkt, dass er die Kontrolle verliert. Nach Ablauf der 24 Stunden kann der Spieler selbst entscheiden, ob er weiterspielt oder eine längere Sperre beantragt.
Wer Angebote mit „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ nutzt, hat diese Schutzmechanismen nicht. Bei einem Problem in Monaten ohne diese Angebote gibt es keine zentrale Sperre, kein behördliches Eingreifen und keine deutsche Rechtsdurchsetzung. Das ist der Preis für die vermeintliche Freiheit, die solche Anbieter versprechen.
Häufige Fragen
Ist eine Einzahlung mit Mastercard bei lizenzierten Wettanbietern in Deutschland möglich?
Ja. Bei allen zehn in diesem Vergleich aufgeführten Anbietern, die eine GGL-Sportwetten-Erlaubnis besitzen, ist Mastercard als Einzahlungsmethode verfügbar. Die Mindestbeträge liegen zwischen 1 € und 10 €, Anbietergebühren kommen nicht dazu. Eine Pflicht ist, dass die Karte auf den Namen des Wettkonto-Inhabers läuft, sonst wird die Einzahlung abgelehnt.
Welche Mindesteinzahlung gilt bei Mastercard, und berechnen Wettanbieter dafür Gebühren?
Die Mindesteinzahlung variiert je nach Anbieter. Winamax setzt 1 €, AdmiralBet 5 €, Wettarena und andere 10 €. Transaktionsgebühren des Anbieters werden bei Mastercard-Einzahlungen im lizenzierten deutschen Markt selten erhoben. Was allerdings anfallen kann, sind Gebühren der kartenausgebenden Bank, etwa für Auslandseinsätze. Diese sind nicht vom Wettanbieter beeinflussbar und liegen je nach Bank zwischen 1 % und 3 % des Umsatzes.
Lassen sich Gewinne auf die Mastercard auszahlen, oder läuft die Auszahlung nur per Banküberweisung?
Das hängt vom Anbieter ab. Wettarena schließt Auszahlungen auf Mastercard aus und verweist auf die Banküberweisung. Andere Anbieter, darunter AdmiralBet, zahlen über dieselbe Methode aus wie die Einzahlung, also auch auf die Mastercard. ODDSET zahlt Gewinne über 15.000 € nur per Banküberweisung aus, unabhängig von der Einzahlungsmethode. Die Bearbeitungszeit auf die Karte beträgt in der Regel 3 bis 5 Werktage.
Warum muss die Karte auf den Namen des Kontoinhabers lauten, und wie wirkt sich das auf Einzahlungen aus?
Die Pflicht zur Namensgleichheit ergibt sich aus dem Geldwäschegesetz, das anonyme Zahlungsmittel im lizenzierten Glücksspielmarkt ausschließt. Anbieter müssen prüfen, ob die Karte auf den Namen des Spielkontos läuft. Stimmen die Namen nicht überein, wird die Einzahlung abgelehnt. Das bedeutet: Karten ohne identifizierbaren Karteninhaber, etwa anonyme Prepaid-Kreditkarten, funktionieren nicht. Firmenkarten auf den Namen des Arbeitgebers scheitern ebenfalls, wenn das Wettkonto auf eine Privatperson läuft.
Wie lässt sich auf der GGL-Whitelist prüfen, ob ein Wettanbieter, der Mastercard annimmt, eine deutsche Erlaubnis besitzt?
Die offizielle Whitelist steht auf der Webseite der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder und listet alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis, jeweils mit der zugehörigen Domain und der erteilenden Behörde. Wer einen Anbieter prüfen will, sucht dort nach dem Domainnamen, etwa Bet365.de oder Admiralbet.de. Ist der Anbieter dort nicht gelistet, hat er keine deutsche Sportwetten-Erlaubnis, auch wenn er Mastercard akzeptiert und auf seiner Seite mit einer Lizenz aus Malta oder Curaçao wirbt. Der Stand der Liste wird regelmäßig aktualisiert, der aktuelle Snapshot datierte einen Datenstand vom 2. Oktober 2026.
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Inhalt erstellt vom Team «wettenzahlungen»
